EKRC in Ratzeburg …

9. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Freizeitsport

…es muss ja nicht immer eine Regatta sein!

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Am Wochenende 20./21. September haben 9 Ruderinnen und Ruderer die Gelegenheit und das schöne Wetter genutzt, die Seen um Ratzeburg sowie die Wakenitz von Süden her zu erkunden. Ganz stressfrei ging es morgens um 10:00 Uhr ohne abriggern, verladen, aufriggern etc. am Club los, denn wir hatten beim

Ratzeburger Ruderclub

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zwei Leihboote geordert. Mittags waren die Betten in der 2012 neu gebauten Jugendherberge bereits bezogen und alle staunten nicht schlecht über die schöne Lage direkt am See. Satt und zufrieden, denn vor der sportlichen Betätigung gab es erst mal Mittagessen, starteten wir gegen 14:00 Uhr vom Ruderclub aus entlang der markierten Regattastrecke zum Ende des Küchensees. Auch wenn uns die Torte im Farchauer Mühlencafe sehr empfohlen wurde, so verzichteten wir doch darauf, jetzt schon wieder anzulegen. Es ging also wieder zurück und um die Inselstadt herum zunächst in den Kleinen Küchensee und weiter durch eine enge Durchfahrt in den Domsee, immer im Blick der auf einem Hügel thronende Ratzeburger Dom! Die Weiterfahrt auf den Ratzeburger See wurde nicht zu lange ausgedehnt, denn erstens stand der ja noch in voller Länge auf dem Programm für den Folgetag, zweitens erwartete uns ein kundige Stadtführerin zu einem interessanten Stadtrundgang durch die Altstadt und zu den interessanten Orten für den Rudersport: Zunächst der Gold-Deutschlandachter von Mexiko ’68 in der Kundenhalle der Sparkasse (hier erklärte uns Pau die Besonderheit der italienischen Riggerung) und dann das Bootshaus vor der Sporthalle des alten Gymnasiums, wo Karl Adam als Physik- und Sportlehrer unterrichtete und später mit seinen bahnbrechenden theoretischen und praktischen Untersuchungen Ratzeburg zum internationalen „Mekka des Rudersports“ machte.

Danach ging es zu einem idyllisch direkt am See gelegenen Fischrestaurant. Wieder satt und zufrieden machten wir uns auf in die JH ins gebuchte Kaminzimmer mit Dachterrasse über dem See (!), wo wir begleitet von Pau am Akkordeon und Armin an verstärkter E-Gitarre und Banjo fast alle Lieder aus den eigens dafür von Cristina angefertigten Textemappen zu Wein und Bier sangen, sodass die Tradition des Peene-Chores von 2012 mal wieder gepflegt werden konnte.

Am nächsten Morgen ging es nach wirklich reichhaltigem Frühstück wieder zum Ruderclub zur Entgegennahme der Boote, es waren Regenschauer angekündigt, die ganz dunklen Wolken sind aber glücklicherweise hinter uns abgeregnet. So erreichten wir nach ca. 10 Kilometern fast trocken die Einfahrt in die Wakenitz bei Rothenhusen, hier überholte uns Bernd Pingel in einem roten Vierer seines Lübecker Rudervereins, was für ein Zufall! Weiter ging es noch 5 Kilometer zum Landhaus Absolonshorst, wo 2011 der Wendepunkt unserer Lübeck-Wanderfahrt war, genau wie diesmal, nur von Süden her. Auf dem Rückweg frischte der Wind deutlich auf, die Westseite des Sees bot aber genügend Windschutz. Zurück im Küchensee war noch ein kurzes erfrischendes Bad im See möglich, bevor die Rückreise nach Kiel angetreten werden konnte. 50 Ruderkilometer mal in einem für viele bis dahin noch unbekannten Revier bei herrlichem Spätsommerwetter erfreuten Andrea, Armin, Cristine, Hanno, Heinz, Helga, Jens (Pau), Volker und

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mich (Uwe).

 

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