Tag 3

30. Oktober 2019 | Von | Kategorie: Coastal Rowing
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Tag 3

30.10.2019

Das erste Training

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Die moderne Architektur Hongkongs vor den Bäumen des Hong Kong Parks
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Hongkong bei Nacht

Der Abschluss des Tages bietet einen Besuch beim Hong Kong Jockey Club. Auf der Trabrennbahn direkt vor unserem Hotel, auf die wir auch einen guten Blick aus unserem Zimmer haben, finden heute Abend Rennen statt. Wir beschließen uns, das Geschehen von ganz nah dran zu betrachten. Für einen lächerlich niedrigen Eintrittspreis von 10 Hong Kong Dollar (entspricht etwa 1,10€) dürfen wir durch den “Public Entrance” (also den Eingang für den Pöbel) auf das Gelände. Das Geld wird hier auch ganz wo anders gemacht. Wir können uns das Spektakel vom Zaun direkt unten an der Bahn anschauen. Die Tribünenplätze sind ohnehin nicht für uns bestimmt. Von dort aus werden die Summen im zweistelligen Millionenbeträge bewegt, die in jedem Rennen (!) in die Wetttöpfe wandern. Auf großen Bildschirmen werden Live-Bilder und Unmengen an Tabellen mit Wettquoten projiziert. Wir verstehen so gut wie gar nichts davon. Es gibt Quoten auf alle möglichen Platzierungen, Kombinationen von Platzierungen und vieles mehr.

Die Rennen starten alle 30 Minuten. Vorher werden die Pferde der Reihe nach vorgestellt, dann galloppieren sie an uns vorbei an die Box. Die Streckenlänge beträgt exakt eine Meile. Ein weiterer Hinweis auf die kolonialistische Tradition dieser Sportart in dieser Stadt. Da die Bahn allerdings etwas kürzer ist als eine Meile, (das sind übrigens 1,65 km) kommen die 12 Pferde mit ihren kleinen Jockeys gleich zwei Mal an uns vorbei gerauscht. Nach ungefähr 100 Sekunden sind die Pferde erlöst und dürfen sich austraben. Sofot im Anschluss werden die Gewinne pro 10 gesetzten Dollar auf den Bildschirmen eingeblendet. Einige Ergebnisse sind so eingetreten wie von der Mehrzahl gewettet und liefern relativ geringe Eträge von 16 Dollar. Einige wenige Glückspilze dürfen sich allerdings auch über fünfstellige Beträge pro 10 gesetzten Dollar freuen. Insgesamt wirkt das ziemlich elitär und mysteriös auf uns. Aber spannend ohnehin. Im Nachhinein können wir die weiteren Rennen aus unserem Hotelzimmer beobachten.

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geschrieben von Felix Eckel

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