Wir möchten euch mit ins Boot unserer ersten Saison in der STÜBBE Ruder-Bundesliga (RBL) holen.

Vorbereitung und Startphase
Heiß auf unsere erste Saison in der RBL haben wir uns seit Anfang des Jahres intensiv auf die 350m-Sprint-Strecke vorbereitet. Die Aufregung steigt kontinuierlich, so wollen wir doch sehen, wo wir stehen. Unser Ziel für die Saison: Anschluss an die bereits etablierten Teams finden, überraschen und mit Freude für den EKRC Flagge zeigen. An 5 Renntagen wird über je 5 Rennen
ein Tagessieger und der Gesamtsieger der 7 teilnehmenden Teams ermittelt.
Start plus 5 – Berlin
Wir nehmen das Selbstvertrauen aus den immer besser laufenden Trainings mit. Die Konzentration ist hoch. Die Ampel springt am 13. Juni um 09:04 Uhr das erste Mal auf Grün. Die Startschläge sitzen. Das Boot wird angeschoben. 350 Meter sind verdammt lang. Und das werden wir von nun an jeweils fünfmal an einem Tag machen. Aus Berlin nehmen wir viele Erfahrungen mit und haben richtig Bock aufs kommende Training.
Erster Zehner – Hannover
Die Startphase haben wir solide geschafft, es geht in den ersten Zehner. Volle Konzentration auf unser Boot während neben uns die Nationalkader-Achter über den Maschsee düsen. Wir sind mit der RBL Teil der Finals. Bei den Finals werden die Deutschen Meisterschaften in 24 Sportarten ausgetragen. Das macht das Wochenende für uns zu einem besonderen Erlebnis: Erst selbst rudern, im Anschluss in den großen Finals den Hamburger RBL-Frauen und -Männern gegen die starke Nationalauswahl die Daumen drücken und dabei zusehen, wie unser Clubmitglied Oskar im Hamburger Männerachter als kleine Sensation ein Nationalboot auf Platz 3 verweist. Der Besuch bei vielen anderen Sportarten wie Kajak, 3×3-Basketball und Speedklettern vollendet diese sportliche Großveranstaltung.

Zweiter Zehner – Osnabrück
Der Achter hat Fahrt aufgenommen und es macht Schlag für Schlag mehr Spaß. In den ersten beiden Rennen haben wir uns vor den Hannoveranerinnen und Leipzigerinnen platziert. Gegen die Heim-Mannschaft aus Osnabrück kämpfen wir um den Einzug in die Top-4. Das Rennen verlieren wir leider knapp, ebenso wie die beiden darauffolgenden gegen Hannover und Leipzig. Auf Schlagzahl 46 entscheiden schon die kleinsten Fehler über Sieg oder Niederlage. Wir gehen trotzdem mit viel Mut und Selbstvertrauen aus dem Zehner, denn die Saison ist noch lange nicht vorbei.
Dritter Zehner – Essen
Die Strecke wird lang, auf dem Wasser und bis zum Zielort. Die Wiederentdeckung der Nintendos verkürzt die Zeit im Auto. Auf dem Wasser bekommen wir nichts geschenkt: Die Strecke ist mit 390 Metern plus Gegenwind und Welle noch länger als erwartet. Raue Bedingungen kennen wir aber auch von der Förde und so geben wir unser Bestes. Gegen Hannover verlieren wir ganz knapp mit „einem Unterarm, also mein Unterarm, das ist so ein kurzer kleiner“ (Livestream-Zitat des liebevollen Moderators). Für den ersten Sieg bleibt uns somit noch der Endspurt.
Go Go Go – Heidelberg
Auf geht’s, in zwei Wochen dürfen wir in Heidelberg noch mal ran. Wir freuen uns schon jetzt auf die fünf Rennen, das jubelnde Publikum und setzen alles daran, am letzten Renntag mindestens auf Platz 6 zu rudern.

Ehrenrunde & Party
Jeder gute RBL-Renntag endet mit einer Ehrenrunde mit unserem Team-Song „Hoch im Norden“ von Santiano, abendlicher Party und der Vorfreude aufs nächste Mal. Wir feiern PREY-Aufzüge für das großzügige Sponsoring, Felix als Cox & Trainer sowie euch Club-Mitglieder und weitere Begleiter:innen für euren Support und die Erfolgswünsche, Danke!
Euer Erster Kieler Frauenachter
Anja Gudorf, Charlotte Wolff, Hanna Rothhardt, Isabel Kremin, Johanna Grunwald, Jule Tannert, Karoline Spieß, Kristin Kleta, Laura Mews, Leslie Matthiesen, Meike Nienaber, Melanie Schäfer, Mona Flathmann, Svenja Horn und Felix Eckel


FSJ im EKRC