Nordic Rowing Master Regatta 01./02.08.2015 in Bagsvaerd (Kopenhagen)

14. August 2015 | Von | Kategorie: Regatta

Nachdem wir unter den kritischen Augen von Christian Prey die Quattroposti und die Strande, nebst unserem eigenen Doppelzweier bereits am Donnerstagabend auf den kleinen EKRC-Hänger verladen hatten, konnten wir am Freitagnachmittag mit zwei Pkws von Sehestedt bzw. Eckernförde aus starten.
Der Bootstransport erfolgte von Georg Moll (Jogi) über Flensburg mit seiner Frau Ruth. Dank an dieser Stelle für die vielen Fotos von Ruth. Ulf Beck fuhr mit Klaus Schuy (Limburger Clfw) und Christoph Dyck (Allemannia Hamburg) über Puttgarden, weil man den Bootspartnern das Erlebnis einer Seereise als zusätzliches Schmankerl bieten wollte – natürlich, verbunden mit einer ordentlichen mehrstündigen Wartezeit in Puttgarden, weil andere Reisende die gleiche Idee hatten… Jogi‘s Partnerin Sabina Franke von der Schweriner RG hatte es sich angesichts der Warteschlange in Puttgarden anders überlegt und ist entgegen ihrer ursprünglichen Planung auch über Flensburg gefahren.

Nach 20:00 Uhr waren dann auch die “Seefahrer” mit dreieinhalb Stunden Verspätung eingetroffen. Zum Glück haben die anderen den Hänger abgeladen und konnten sogar schon ein kurzes Training absolvieren.
Am Samstag begannen unsere Rennen erst um 10:50 Uhr mit dem M4xD in der Besetzung Jogi, Ulf, Christoph und Schlagmann Klaus. In einem harten Rennen mit vier Booten unterlagen wir mit 2,3 s Rückstand einer schwedischen Spitzenmannschaft.
Im nächsten Rennen bestritten Christoph und Klaus, eigentlich Altersklasse D, in M2xC in einem 4-Boote-Feld einem knappen zweiten Platz mit 0,23 sec. Rückstand.
Im dritten Rennen des Tages im M2xE fuhren Jogi und Ulf ein beherztes Rennen. Nach einer Zwischenzeit von 1:35 min an der 500 m Marke hatten unsere beiden Gegner genug und fuhren auf Platz und wir konnten so ebenfalls gemütlich mit 10 sec. Vorsprung “Gaswegnehmen”. Die am Steg übergebenen Medaillen (siehe Foto) waren sehr schön und machten Appetit auf mehr.
Sabina und Jogi unterlagen im Mix2xE mit etwas mehr als 2 Längen einem englischen Boot.
Zum Abschluss des ersten Tages gelang nochmals in einem packenden Rennen ein Sieg im Mix 4xD mit Ulf, zwei Däninnen und Klaus.
Noch vor 15:00 Uhr war der erste Regattatag zu Ende, wohl geschuldet vom für den Veranstalter enttäuschend geringen Meldeergebnis. Im Hinblick auf die World Masters in 2016 müssen hier gewaltige Anstrengungen unternommen werden, insbesondere auch im Logistik-und Anlagenbereich, da die Platzverhältnisse unzureichend und die baulichen Anlagen den morbiden Charme des Vergänglichen aufweisen. Allein mit Freundlichkeit und Improvisationstalent der Veranstalter wird das sonst in 2016 nicht optimal werden.
Am Sonntag herrschte dann im Gegensatz zu Samstag ein leichter seitlicher Schiebewind, wiederum bei besten Wetterbedingungen, der schnellere Zeiten als am Vortag zuließ. Gleich zum Auftakt gelang Christoph und Klaus in einem 2-Boote-Feld im M2xD ein Start-Ziel-Sieg.

Schon eine halbe Stunde später saß wiederum Klaus mit Jogi im Boot in einem 4-Boote-Feld, dieses Mal im M2xF. Wir entschieden nach 600 m auf Platz zu fahren und uns für den M4xE zu schonen, nachdem wir an das führende Dänische Boot nicht mehr herankamen.
Im M4xE ließen wir es in einem 4-Boote-Feld dann richtig krachen. Nachdem uns die ersten 30 Schläge mit einer Durchschnittszeit von 1:25 Min. auf 500 m einen sehr komfortablen Vorsprung ermöglicht hatten, hielten nur noch Dänen in deren Vierer unsere Sieger vom vorherigen Doppelzweierrennen saßen einigermaßen mit, die wir mit 4 sec. Vorsprung jedoch stets in Schach halten konnten. Somit Sieg Nummer 3 für den EKRC.
Im nachgemeldeten Mix4xC mit der gleichen Mannschaft wie vom Vortage gelang ein erneuter Sieg, wobei sogar gegen eine B-Mannschaft gewonnen wurde. Fünf Boote waren hier am Start.
Kurz nach 13:00 Uhr waren dann die Nordic Masters 2015 Geschichte und bereits 18:30 Uhr trafen wir schon wieder wohlbehalten beim EKRC in Kiel ein. Das Aufriggern der Boote und sorgfältige Reinigen innen und außen war schnell erledigt. Insgesamt konnte der EKRC vier Mal am Siegersteg anlegen.

Bericht von Georg Moll

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