Wasserskiausflug

21. September 2018 | Von | Kategorie: Aktuell, Jugend aktuell

Bericht zum Wasserskiausflug

Am 02.09.2018 machte sich zum dritten Mal in Folge die Jugend des EKRC mit einer fünfzehn Mann starken Delegation auf den weiten Weg nach Süsel, 15km hinter Eutin, um dort wieder die örtliche Wasserskianlage unsicher zu machen.

Aufgrund der ungünstigen Überschneidung mit dem Tag des Sportes, stand uns für den Transport der Clubbus nicht zur Verfügung, allerdings sprangen ein paar Eltern in die Bresche und erklärten sich bereit, den Fahrdienst zu bewerkstelligen. Vielen Dank dafür!

Nach 45-minütiger Fahrt trudelten die Autos peu à peu an der Anlage ein und entluden die ihnen innewohnenden Jugendlichen. Staunen aufgrund der, offensichtlich schon deutlich geübteren Wasserski und Wakeboardfahrer auf der Hauptanlage, die allerlei Tricks und Spielereien vorzeigen konnten, begleitete uns auf unserem Weg zur Anmeldung. Dort angekommen, regelte Hjalmar, der den ganzen Ausflug auch schon organisiert hatte, alles Nötige und so bekamen wir unserer Neoprenanzüge und machten uns allesamt auf den Weg zu einer etwas abseits gelegenen Anlage, die wir für uns alleine haben sollten. Hier wurden wir von sehr netten Mitarbeitern und genreuntreuer, aber doch sehr guter Musik („This is war“ bis „Ich fühl mich Disco“) begrüßt und waren alle begierig darauf endlich loszulegen. Angespornt von der Leichtfertigkeit der Veteranen, die auch schon die letzten Jahre in Süsel trainieren konnten, gelang es bald auch selbst dem blutigsten Anfänger sich für eine Runde sicher auf den Skiern zu halten. Dabei waren die vor allem Kurven besonders tückisch und ließen uns ein ums andere Mal auf Tuchfühlung mit der Wasseroberfläche gehen. Für die fortgeschrittenen Fahrer hatten wir uns zusätzlich zu den Skiern, Wakeboards ausgeliehen. Im Laufe des Tages probierte Jeder aus auf diesen Boards zu fahren, allerdings mit wechselhaften Erfolgsquoten. Mit fortschreitender Zeit kamen immer mehr Arten hinzu, auf die man sich die 400m lange Runde im See ziehen lassen konnte. So bekamen wir nachher auch noch ein einfaches Brett auf dem man sich kniend oder liegend ziehen lassen konnte. Auch zu zweit oder zu dritt, auch wenn letzteres von wenig Erfolg gekrönt war. Persönlich haben mir die sogenannten Bauchrunden am besten gefallen, bei denen man sich ganz einfach ohne Board oder Ski auf dem Bauch von der Hantel um die Anlage ziehen lässt. Dabei muss man sich vor jeder Kurve mit aller Kraft an die Hantel heranziehen und sich dann nach der Kurve kontrolliert wieder in eine Position mit gestreckten Armen bringen. Ruderspezifisches Rückentraining on point!

Nach zwei Stunden anstrengenden Fahrens hatte der Spaß bei uns allen nicht nachgelassen, allerdings sah das bei den Kraftreserven anders aus. Insofern war uns für uns alle in Ordnung, dass wir uns auf die Heimfahrt zum Club machten, wo wir dann auf dem Bootsplatz den Tag mit einem ganz entspannten Grillen zu Ende brachten.

Tim Staubert

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